Koronarangioplastie (PTCA) und Stenteinlage


Wird während der Herzkatheteruntersuchung eine Einengung der Herzkranzgefäße sichtbar, ist eine sofortige Behandlung durch eine sogenannte Ballondilatation (Percutane transluminale Koronarangioplastie, PTCA) möglich.

Die Technik ähnelt der Herzkatheteruntersuchung. Von der Leiste her wird ein Führungskatheter zum verengten Herzkranzgefäß vorgeschoben. Über einen Führungsdraht wird dann der Ballonkatheter positioniert.Durch Aufblasen des Ballons (30 bis 60 Sekunden) erfolgt eine Dehnung des entsprechenden Gefäßes.

In den meisten Fällen folgt der Ballondilatation die Einlage einer Gefäßstütze (Stent). Diese Gefäßstütze besteht aus einem sehr feinen Metallgitter und wird mit einem Ballonkatheter in die verengte Stelle eingesetzt. Um ein gutes Langzeitresultat zu erzielen, sind bestimmte Stents zusätzlich mit einem Medikament beschichtet, welches im Körper des Patienten über Tage bis Wochen vom Stent langsam freigesetzt wird (Drug Eluting Stent).